Die Flüsse von London

Ben Aaronovitch – Die Flüsse von London

Eine erfrischend originelle Lektüre für Leser, die Krimis und  Fantasy mögen – und für Fans von Terry Pratchett.

Eine der goldenen Regeln der Fantasy lautet: Schaffe Regeln für die Welt, die du erbaust (das Setting oder besser: die Story World), und erwecke diese Welt mit erzählenswerten, eindrucksvollen Details zum Leben.

Ben Aaronovitch erfüllt diese Voraussetzungen meisterhaft. Vor allem auch deshalb, weil er sprachlich wahnsinnig begabt und überragend fantasievoll ist. Gewürzt mit Ironie, britischem Understatement und der Fähigkeit zu emotionaler Distanz (was man zugegeben bei den Briten seit diesem Brexit- und Hasswahl-Jahr vermisst), bewahren sich Die Flüsse von London die Kühle eines Krimis unter dem Feuerwerk einer Fantasy-Welt, die harrypotteresk direkt hinter dem realen London lauert und in den Eigenheiten der bevölkernden Figuren an die Scheibenwelt erinnert.